Denkmal erfahren

Ehemaliger Platz der Synagoge mit Mahnmal

Instandhaltung des Mahnmals für die ehemalige Synagoge in Bad Cannstatt

Das Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Bad Cannstatt wurde von Schülerinnen und Schülern des AMG entworfen und mit finanzieller Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung, der Stadt Stuttgart und dem Bezirksbeirat Bad Cannstatt zusammen mit der Baugesellschaft SBR errichtet.

Der Künstler Michael Deiml gab dafür in einem Workshop wichtige Impulse. Am 9. November 2004 wurde das Arrangement aus verfremdeten Verkehrsschildern, geschwärzten Holzbalken und  biographischen Tafeln in Gegenwart des Innenministers und des Landesrabbiners der Öffentlichkeit übergeben. 

Denkmalpfleger

Als ein Teil des Mittelstufenkonzepts „Soziales AMG“ können sich jedes Jahr bis zu zwölf Schüler der achten Klasse als Denkmalpfleger bewerben. Jeweils vier von ihnen gehen einmal in der Woche zu dem Synagogendenkmal um es sauber zu halten, beschädigte Bauteile des Denkmales zu melden und interessierte Leute zu informieren. Alle Auffälligkeiten werden in ein Logbuch im Sekretariat eingetragen. Die Aufgabe dieser Schüler endet nach einem Schuljahr.

Denkmalexperten

Vier Schüler, welche ehemalige Denkmalpfleger sind, übernehmen dann die Aufgabe der Denkmalexperten. Diese führen sie bis zum Abitur aus. Ihre Aufgaben sind das Denkmal auf Anfrage zu präsentieren, an offiziellen Terminen des christlich-jüdischen Dialogs teilzunehmen, das Projekt am Tag der offenen Tür vorstellen und die Präsentation in der Öffentlichkeit und auf der Homepage.

Geschichtlicher Hintergrund

Von 1876 bis zum 9. November 1938 stand in der König-Karl-Straße in Stuttgart-Bad Cannstatt die Synagoge der jüdischen Gemeinde. In der Nacht zum 9. November 1938, der Reichspogromnacht, wurde auch die Cannstatter Synagoge, wie fast alle anderen Synagogen im Land in Brand gesetzt und völlig zerstört. Aufgrund der hölzernen Bauweise der Synagoge, die aus ihrer ursprünglichen Nutzung als Reitstall resultierte, blieb von ihr nach dem Brand nur verbranntes Holz und ein Steinfundament übrig. Nach dem Krieg wurde der Platz der Cannstatter Synagoge zu einem Parkplatz umgestaltet und als solcher weiterbenutzt.

Denkmalpfleger und Denkmalexperten

Kontakt

Albertus-Magnus-Gymnasium
In den Ringelgärten 90
70374 Stuttgart
Telefon: 0711 5307636
Telefax: 0711 53076389
E-Mail:   mail@dont-want-spam.vw.amgs.de

Sekretariat täglich:
07:45 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 15:30 Uhr

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